Der Zusammenhang zwischen dem imaginierten und dem realen Intergruppenkontakt: Eine experimentelle Studie (1., Aufl.)

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Bis heute bestehen bewusste und unbewusste Stereotype und Vorurteile gegenüber Fremdgruppen. Immer wieder entstehen Intergruppenkonflikte, die Auswirkungen auf den Einzelnen, die Gesellschaft und die Politik haben. Bisherige Studien zeigen, dass der Imaginierte Intergruppenkontakt (IIK), ein Kontakt allein mithilfe der Vorstellungskraft, Intergruppeneinstellungen verbessert, Vorurteile und Intergruppenängste verringert sowie die Kontaktintentionen und das Kontaktinteresse stärkt. Diese Studie untersucht als erste, ob IIK, d.h. ein Fremdgruppenkontakt in der eigenen Vorstellung, den Kontakt zur Fremdgruppe positiv beeinflusst. Dafür erfolgte zuerst IIK, dann ein Fremdgruppenkontakt mit einer türkischen Mitbürgerin. Für die Bewertung des Intergruppenkontakts wurden subjektive und objektive Daten erhoben und analysiert. Den stärksten Effekt auf reale Intergruppenkontakte übten vorhandene Kontakterfahrungen mit der Fremdgruppe aus.

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