Visual Music : von Oskar Fischinger und Stephen Malinowski (Rostocker Hochschulschriften zu Musik und Theater)

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Die Musik wurde nicht erst seit dem Einsatz digitaler Medien als audiovisuelle Kunstform gedacht: Das Genre der Visual Music hat im abstrakten Film der 1920er und 30er Jahre einen zentralen künstlerischen Ausgangspunkt und existiert in Form von digitaler Videokunst bis in die Gegenwart. Im Fokus dieses Buches steht die Visualisierung von Musik in den abstrakten Filmen des Avantgarde-Filmemachers Oskar Fischinger in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und in den Animated Graphical Scores des Gegenwartskünstlers Stephen Malinowski. Besonders die Werke von Fischinger, aber auch diejenigen von Malinowski stehen für Weichenstellungen ein, von denen ausgehend die Geschichte der Visual Music neue Wege ging - einmal in analoger, einmal in digitaler Richtung. Untersucht wird aus musik-wissenschaftlicher Perspektive, ergänzt durch interdisziplinäre Forschungsansätze aus der Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft, inwiefern sich ästhetische Konzepte von Visual Music in ihrer Verbindung von Musik und bewegtem Bild bis heute entwickelt haben.

Die Musik wurde nicht erst seit dem Einsatz digitaler Medien als audiovisuelle Kunstform gedacht: Das Genre der Visual Music hat im abstrakten Film der 1920er und 30er Jahre einen zentralen künstlerischen Ausgangspunkt und existiert in Form von digitaler Videokunst bis in die Gegenwart. Im Fokus dieses Buches steht die Visualisierung von Musik in den abstrakten Filmen des Avantgarde-Filmemachers Oskar Fischinger in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und in den Animated Graphical Scores des Gegenwartskünstlers Stephen Malinowski. Besonders die Werke von Fischinger, aber auch diejenigen von Malinowski stehen für Weichenstellungen ein, von denen ausgehend die Geschichte der Visual Music neue Wege ging - einmal in analoger, einmal in digitaler Richtung. Untersucht wird aus musik-wissenschaftlicher Perspektive, ergänzt durch interdisziplinäre Forschungsansätze aus der Literatur-, Medien- und Filmwissenschaft, inwiefern sich ästhetische Konzepte von Visual Music in ihrer Verbindung von Musik und bewegtem Bild bis heute entwickelt haben. Gabriele Groll ist Juniorprofessorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Nach dem Studium der Musikwissenschaft und Komparatistik in Berlin war sie am Musikinstrumenten-Museum Berlin, an der Universität Potsdam und in Editionsprojekten ("Korngold Werkausgabe", "Eisler Gesamtausgabe") tätig. Zu ihren Forschungsinteressen zählen u. a. Musik und Visualität, Artistic Research und musikwissenschaftliche Edition.

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