Die Arbeit mit schwierigen Therapiesituationen gehört zum Alltag vieler Psychotherapeut*innen und psychiatrisch Tätigen. Dazu gehören vermeintlich leichte Irritationen genauso wie sehr komplexe Dynamiken, wie z.B. im Falle wiederkehrender Suizidalität, vermeidend-passiver, anhaftender, klagsam-vorwürfiger Patient*innenreaktionen oder Therapieabbrüchen. Dieses Praxisbuch zeigt, wie diese Therapieprozessprobleme wissenschaftlich fundiert verstanden sowie einfühlsam konstruktiv bewältigt werden können.
Dabei wird sowohl mittels bereits bekannter als auch innovativer Modelle die Entstehung und Aufrechterhaltung schwieriger Therapiesituationen erklärt. Anschaulich und handlungsnah erläutert das Buch, wie ungünstige Interaktionsmuster, fragliche Therapiemotivation, Zielkonflikte und Ambivalenzen sowie kognitiv-emotionale Destruktive Loops im Therapieprozess erkannt und therapeutisch beantwortet werden können.
Das Buch bietet zudem konkrete Anregungen zur Selbstreflexion und Problemlösungen bei Selbstzweifeln, Frustration oder Unsicherheiten von Therapeut*innen im Umgang mit herausfordernden Patient*innen oder persönlichen Belastungsfaktoren. Diese Vorschläge helfen dabei, auch in schwierigen Phasen einfühlsam, zuversichtlich und handlungsfähig zu bleiben.
Die Zielgruppen sind alle psychotherapeutisch Tätigen aus unterschiedlichen Therapieverfahren und Behandlungssettings, zudem Supervisor*innen und Selbsterfahrungsleiter*innen, Fachkräfte in stationären Einrichtungen sowie psychosozialen Beratungs- und Behandlungssettings sowie Lehrende und Studierende der Klinischen Psychologie, Psychotherapie sowie Psychiatrie.