Zur prinzipientheoretischen Begründung des positiven Rechts im Ausgang von Hans Kelsen und Immanuel Kant (2022. 334 S. 3 Abb. 210 mm)

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Die jüngste Vergangenheit führte vor Augen, in welchem Ausmaß Gesetze, Verordnungen und Erlässe die persönliche Freiheit jedes Bürgers eines Staates einschränken können. Der vorliegende Band geht der Frage nach, ob das positive, gesetzte Recht unhinterfragt zu akzeptieren, oder ob eine Begründung des positiven Rechts zu fordern ist. Die Reine Rechtslehre des Mitgestalters der österreichischen Bundesverfassung Hans Kelsen und die Rechtslehre des Verfassers des Kategorischen Imperativs Immanuel Kant geben Antwort: Das positive, gesetzte Recht ist gemäß einem prinzipientheoretischen Ansatz zu begründen und kann sich mithin als Erkenntnisprodukt jedes einzelnen Bürgers präsentieren. Die Ergebnisse der Untersuchung eröffnen einen neuen Blick auf das positive Recht.

Das positive Recht dient der Regulierung des Verhaltens der Staatsbürger. Es bedingt damit eine einseitige Einschränkung der persönlichen Freiheit jedes Einzelnen. Die Rechtslehren Hans Kelsens und Immanuel Kants weisen den Weg zur prinzipientheoretischen Begründung des positiven Rechts, das sich mithin als Erkenntnisprodukt jedes Bürgers erweist.

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